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Hier erscheinen in unregelmäßigen Abständen Berichte von den Jugend-Regatten:


Heute ein Bericht vom SOC Störtebeker Opti Cup:



Mit dem Opti nach Helgoland

Hochseesegel im Optimisten, ist das nicht verrückt?

Gemeinsam mit rund 100 anderen Optiseglern aus Deutschland und Polen hatten sich Robin Rockenbauch (SCNS), Riko Rockenbauch (SCNS) und Taric Ludt (SCBo) zu Beginn der Sommerferien auf den Weg in Richtung Norden begeben, um vom 13. bis 17.7.2013 am Störtebeker Opti Cup teilzunehmen. Nach einer Autofahrt von 600-700 km mussten am Vorabend die Trailer verladen werden bevor die Segler in Begleitung ihrer Eltern mit dem Seebäderschiff zu der Hochseeinsel Helgoland gebracht wurden.

Das Segeln auf der Nordsee mit Welle, Strömung und Gezeiten war eine Herausforderung für die drei Segler vom Bostalsee. Im Gegensatz zu manch anderen Seglern konnten die Jungs bei Windstärken bis 15 Knoten Wind und Wellen ohne Seekrankheit trotzen und mit der harten Konkurrenz aus dem Norden gut mithalten. Die langen Wettfahrttage stellten auch an die Konzentration und Kondition der Segler hohe Anforderungen.

Riko zeigte überragende Leistungen und landete nach insgesamt 7 Wettfahrten als bester deutscher B-Segler auf einem gigantischen 3. Platz hinter zwei polnischen Seglern. Obwohl Robin sich etwas mehr Wind gewünscht hätte, konnte er etliche gute A-Segler hinter sich lassen und landete mit Platz 28 im Mittelfeld. Auch Taric, der hier trotz Verletzung am Fuß seine erste große Opti B- Regatta mit Innerloop und Outerloop segelte, konnte mit seiner Platzierung in der vorderen Hälfte (25. Platz) sehr zufrieden sein.

Helgoland mit seinen roten Felsen, den frechen Möwen und der Weite der Nordsee bot einen großartigen Rahmen für dieses besondere Segelevent. Die Begegnung mit einer Kegelrobbe beim Auslaufen in das Startgebiet wird Riko wohl nicht vergessen. Auch die Abschiedsparty nach der Siegerehrung im Zelt, bei der die Segler mit ihren Konkurrenten ausgelassen feiern konnten, wird allen lange in Erinnerung bleiben.

Als Abschluss konnten die Segler bei einem Besuch der schönen Insel Düne am letzten Tag bei einer Strandwanderung die Robben noch einmal aus der Nähe beobachten bevor die „Atlantis“ sie wieder nach Cuxhaven brachte.

Doch zurück zu unserer Ausgangsfrage:

Ja, man muss schon ein wenig verrückt sein, um diesen logistischen Aufwand zu betreiben und mit einem kleinen Boot in hohe See zu stechen, aber es lohnt sich!

Vielen Dank an den Blankeneser Segelclubs sowie den Wassersportverein Helgoland für die gute Organisation in Sachen Sicherheit und Verpflegung, Conrad Sagebiel vom Spandauer Yachtclub für die gute Betreuung der Kinder auf dem Wasser und Mike Persch für den Optitransport! Durch sie wurde die Regatta zu einem unvergesslichen Highlight der Segelsaison.

Jutta Rockenbauch



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